Donnerstag, 29. November 2007

Warum sind in Spanien eigentlich alle Dönerbudenbesitzer Inder?

So guten Abend zusammen,

Die Woche ist schon wieder fast rum, Donnerstag Abend ist doch eh einer der besten Momente der Woche. Das Wochenende schön vor sich und der Montag in weiter Ferne :)

Die Champeons-League-Woche neigt sich auch dem Ende zu, alles in allem kann man aus deutscher Sicht sehr zufrieden sein, 7 Punkte, Real Madrid geschlagen und heute mit einem ganz einem guten Gefühl in die Arbeit gegangen, so macht das ganze Spaß! Ich war zwar selbstverständlich der Einzige, der sich gestern Abend in der Kneipe gefreut hat, aber das war mir egal, weil man muss ja schon sagen, die Spanier halten ganz schön viel auf ihren tollen Fußball und auf ihre beste Liga der Welt (meine Meinung: siehe unten)... Ich vertröste sie immer auf die EM2008, da werden wir ja sehen.

Es gibt auch noch nen Anspieltipp:



Ach ja, und das Bild zeigt unsere Fußballkneipe


5 Kommentare:

el andenisto hat gesagt…

Guten Abend,

auch ich frage mich, warum in Spanien alle Dönerbudenbesitzer Inder sind.

Da habe ich mit der Hoffnung auf Aufklärung den aktuellen Post gelesen, doch ich habe leider keine Antwort erhalten.

Oder muss man den Text rückwärts lesen, um die Frage zu lösen?

Oder ist das nur eine Fangfrage, dass wir alle nach Spanien fahren, um das Rätsel zu lösen?

Ich weiß es nicht.

Aber vielleicht weiß sonst einer eine Antwort?

Da der FCB an diesem Wochenende wieder 3 Punkte gemacht hat, konnte er die Tabellenführung behaupten. Und Juris Buben vom FC Deutschland haben eine gute Gruppe zugelost bekommen. Na, hoffentlich nehmen es die Buben nicht allzu leicht.

Ich gehe jetzt etwas zu Abend essen. Vielleicht einen Döner vom Inder?

Nein danke, das sicher nicht!

el andenisto hat gesagt…

Jetzt hat es ein wenig gedauert, bis ich den Anspieltipp gesehen habe (es ist das Alter...).

Ich welcher Mannschaft spielt der Torschütze? Ich werde dann gleich aktives Mitglied...

Inder ohne Döner hat gesagt…

Guten Tag,
zu deiner Frage:

es ist ja wohl offensichtlich, dass in Spanien alle Dönerbesitzer Inder sind.Lass mich diesen Sachverhalt mal kurz erklären...

In Berlin wurde der Döner ja bekanntlich erfunden, aber in Berlin kann man auch indisch essen gehen (glaub mir, das geht, das weiß ich). Der Dönerbudenbesitzer Ali hat von 11 Uhr bis 20 00 Uhr auf, der indische Restaurantbesitzer Ranshid von 18 Uhr bis 24 00 Uhr. Mittags hat Ranshid allerdings auch mal Bock, was anderes zu essen außer seine eigene Küche und da bei McDonalds und Burger King Rindfleisch verwertet wird, geht Ranshid zum Türken Ali und bestellt sich einen Döner mit Lamm (gibts). Das wird dann irgendwann zur Gewohnheit. So geht Ranshid jeden Mittag zu Ali und bestellt sich einen Döner, bis sich die beiden irgendwann anfreunden und sich das "Du" anbieten. An einem regnerischen Nachmittag hat Ali kein Bock auf seine Dönerbude, Ranshid aber Lust auf einen Döner. So fragt der Ranshid den Ali nebenbei:
"Du, wollma vielleicht bei mir den Döner essen, kriegst auch alles umsonst, wenn du mir zeigst wies geht..." Ali, der ebenfalls gelangweilt ist von seiner eigenen Küche und unbedingt mal indisch essen möchte, nimmt in der Not dieses Angebot an und vergisst dabei, dass er gerade sein Nationalrezept an die aufsteigende Supermacht Indien verkauft hat.
Ranshid kapiert natürlich den Wert dieses Geschäfts und lässt sich in seinem Restaurant provisorisch einen Döner von Ali machen, wobei Ranshid natürlich ganz genau aufpasst, wie Ali das macht. Da Ranshid aber sein Restaurant betreuen muss und ein Döner zum Inder nicht passt, hat er eine Idee. Ranshid ist nämlich ein "Fallschirmkind", was so viel bedeutet, dass er von seinem Vater mit einer Frau in Deutschland geboren worde, dieser Vater aber noch mit einer anderen Frau Kinder in Spanien hat, Ranshids Halbbrüder sozusagen. Denen VERKAUFT Ranshid jetzt das Dönerrezept, ohne dabei die Freundschaft mit Ali zu gefährden und sein eigenes Restaurant zu verlieren. Da die Inder nicht gerade für Zurückhaltung in der Kinderzahl bekannt sind, lernen von Ranhsids Cousin zehn Kinder die Kunst des Dönermachens, und jedes der zehn Kinder bringt diese Kunst wiederum seinen zehn Kindern bei. Da ist eine Kleinstadt wie Zaragoza schnell mit indischen Dönerbudenbesitzern überlaufen. Und dieses Tatsache kannst du ja bezeugen. Jetzt weißt du auch, warum das so ist. Ich hoffe, ich konnte bei diesem Problem ein kleines bisschen weiterhelfen.
Beste Grüße
Der Mann mit den lockigem Haar

el andenisto hat gesagt…

Mensch Mann mit dem lockigen Haar, was du alles weißt...

Ich finde deine Erörterung wirklich gut. Vielen Dank.

Und dass man in Berlin indisch essen kann weiß ich auch.

Aber wie geht das mit dem lockigen Haar? Geht das nicht langsam aus?

Konsi Gonzalez hat gesagt…

Jau, Respekt, danke für die ausführliche Erklärung. Ich muss dazusagen, dass die Kinder und ENkel von unserem lieben Ranshid ganz schön fleissig waren, um ihren typisch indischen Ruf gerecht zu werden. Nicht nur in der gar nicht mal so kleinen Stadt zaragoza, sondern auch in Madrid und Barcelona ist dem so... Die habens ja krachen lassen!